Goslar/Hannover. Der schulpolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Kai Seefried, sieht sich angesichts des heutigen Auftritts von Kultusministerin Heiligenstadt beim Philologentag in Goslar in seiner großen Sorge um die Zukunft der niedersächsischen Gymnasien und um die Vielfalt im Schulsystem bestärkt.

„Mit der schulischen Wirklichkeit an den Gymnasien haben die Vorstellungen der Kultusministerin nichts mehr zu tun. Sie spricht von Entlastungen für Lehrkräfte, obwohl sie Mehrarbeit angeordnet hat. Sie spricht vom Schutz der Gymnasien, obwohl sie ermöglichen will, sie durch Gesamtschulen zu ersetzen. Sie lässt ihre angebliche Bildungsoffensive von den Lehrern finanzieren und verspricht zugleich eine bessere Unterrichtsversorgung. Das passt alles nicht zusammen", urteilt Seefried.

 

Seefried weiter: „Die Stimmung beim Philologentag zeigt deutlich: Die Lehrer haben jedes Vertrauen in die rot-grüne Landesregierung verloren. Das Misstrauen der Delegierten gegenüber der Ministerin ist berechtigt. Sie lassen sich nicht mit Zahlenspielen aus der Vergangenheit über die aktuelle Politik gegen das Gymnasium täuschen.Weil bald Gesamtschulen Gymnasien ersetzen und mit Grundschulen zusammengeführt werden, weil die Gymnasiallehrerausbildung in Gefahr ist und kaum noch Junglehrer eingestellt werden und weil die älteren länger arbeiten müssen, habe ich volles Verständnis für den Unmut der Mitglieder des Philologenverbands."

 

Pressemitteilung 439/2014

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