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Am Donnerstagabend konnte Michael Deike, Vorsitzender des CDU-Ortsverbands, 20 interessierte Vienenburger Bürgerinnen und Bürger zur Bürgersprechstunde mit dem Oberbürgermeister und den Vienenburger CDU-Ratsmitgliedern im Sportheim An der Radau begrüßen. Die Teilnehmenden nutzten rege die Zeit bis gegen 22:00 Uhr, um mit dem Oberbürgermeister Dr. Junk ins Gespräch zu kommen und Themen rund um Vienenburg zu erörtern. Oliver Junk konnte berichten, dass im kommenden Jahr 2015 eine neue Brücke über die Oker errichtet wird. Die erforderlichen Finanzmittel werden in den Haushalt 2015 eingeplant. Die Reparatur der vorhandenen Brücke kann aus Sicherheitsgründen nicht mehr erfolgen.

 

Auch der Ausbau Vienenburger Straßen wird unter der Regie der Stadt Goslar vorangetrieben. In 2015 stehen insbesondere der Ausbau der Kaiserstraße und der Bismarckstraße an sowie die Dorferneuerung in Weddingen. Aufgrund der Schilderung der beschwerlichen Situation für Fußgänger in der Saarstraße  nahm Junk einen „Prüfauftrag“ mit, ob eine separate  Sanierung des Gehweges dort möglich ist.

 

Zum Thema Nachtabschaltung  wurde lebhaft diskutiert. Der gefasste Beschluss, die Umrüstung der Straßenlaternen auf LED-Technik voranzutreiben und die Nachabschaltung dann auch in Vienenburg aufzuheben, wurde aber als akzeptabler Weg gesehen. Der OB  sagte eine Prüfung zu, ob durch die Nachtabschaltung eingesparte Gelder - wie zu Vienenburger Zeiten - auch für die Verbesserung der Beleuchtungssituation  in den Ortschaften, z. B . inImmenrode,  verwendet werden können.

Für die Nachnutzung des „Alten Rathauses“ kann sich der OB vorstellen, dass evtl. die Polizei dort zukünftig ihre Dienststelle einrichtet. Aber auch eine gewerbliche Nutzung der Räumlichkeiten wäre denkbar. Anfragen liegen vor. Im Zusammenhang mit dem vorliegenden CDU-Antrag für ein Vienenburger Museums-Konzept schilderte Bürgermeisterin Almut Broihan, dass z. B. auch das Heimatmuseum in das alte Rathaus einziehen könnte. Herbert Müller,Vorsitzender des Heimatmuseumsverein, steht dieser Überlegung sehr positiv gegenüber, zumal am derzeitigen Standort die im Gebäude vorhandene Feuchtigkeit erhebliche Schäden an den Exponaten verursacht. Ferner sagte Oliver Junk zu, den Sachstand zum Antrag der Wiedelaher Dorfgemeinschaft zur "Unterschutzstellung des Marktplatzes in Wiedelah" zu ermitteln und sagt eine entsprechende Antwort zu.